serinus canaria male 20141121 1227943196   IBC-Link    African Birding-Link   Lied   IUCN-Redlist

 

Kanarengirlitz

Serinus canaria

Verbreitungsgebiet und Biotope

Die Kanarische Inseln liegen im atlantischen Ozean, westlich von Marokko. Serinus canaria ist der einzige Vertreter von Serinus auf dieser Inselgruppe, aber nicht auf allen Inseln vertreten. Die Kanaren sind Überreste von vulkanischen Gebirgen. Es sind sonnige Inseln mit meist angenehmen Temperaturen, wenig Temperaturwechsel und kaum Regen während der Sommermonate. Der Kanarengirlitz hat keine Unterarten, hat aber wohl winzige Unterschiede je nach der Verbreitung auf den verschiedenen Inseln. Diese Serinusart lebt praktisch in allen Gegenden auf diesen Inseln, wird aber meist in die Gebirgsgegenden und an Waldrändern angetroffen.

Größe: 12-13 cm. 
Alle Farben- Gesangs- und Positurkanarienvögel haben den Kanarengirlitz als Ahnen.

Geschlechtsunterschiede und Unterarten

Erwachsene Vögel sind was Geschlecht angeht, ziemlich gut zu unterscheiden. Der Hahn ist tiefer in der Farbe und schärfer in der Zeichnung, u.a. am Kopf, wo die Bartstreifen gut zu erkennen sind. Jungvögel zeigen mehr Grau und sind an der Brust gestreift. Keine Unterarten. Was Grösse angeht, ähnelt der Kanarengirlitz dem europäischen Girlitz, doch der ist etwas kleiner und gedrungener in der Positur und hat ein kürzeres, mehr konisches Schnäbelchen.

Details

Der Kanarengirlitz sucht Nahrung auf, oder nahe am Boden. Frißt Samen von samentragenden Pflanzen. Bemerkenswert ist das noch nicht so ganz lange Interesse besteht an der Zucht von Kanarengirlitzen. Während die Brutzeit wird das Nest, wie bei anderen Serinusarten, heftig verteidigt. Geraten wird den Kanarengirlitz wärend die Brutzeit paarweise zu halten. Die Zucht gelingt gut in großen Brutkäfigen an einem trockenen Standort. Auch beim Aufziehen seiner Jungen bleibt der Kanarengirlitz pflanzlicher Nahrung treu, es sei denn, die Vögel sind an (tiefgefrorene) tierische Nahrung gewöhnt. Der Kanarengirlitz frißt, wie sein europäischer Vetter, Raps- und Rüpsensamen und andere ölhaltige Saaten, Perilla, Grassamen u.a. Der Kanarengirlitz soll nach den gesetzlichen Vorschriften mit einem vorgeschriebenen Ring beringt werden. (BNA). Der Kanarengirlitz wird zu den “echten“ Serinusarten gezählt.

(15-04-2011)