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Dickschnabel-Girlitz

Serinus burtoni (Crithagra burtoni)

Verbreitungsgebiet und Unterarten

Neben der Nominatform Serinus burtoni burtoni werden drei Unterarten beschrieben. Der Dickschnabelgirlitz ist eine Serinusart welche sich nicht nur von der Schnabelgrösse, sondern auch von der Körpergrösse und der Farbe her von den meisten bekannten Vögel aus der Artengruppe Serinus unterscheidet . Deswegen besteht nur eine ganz kleine Möglichkeit zur Verwechselung mit anderen Serinusarten. Serinus burtoni burtoni wird in Kamerun und dem Osten von Nigeria angetroffen. S.b.tanganjicea lebt im Osten vom Kongo, Uganda und Teilen von Angola. S.b.kilimensis wird im Süd-Westen von Kenia und dem Norden von Tansania angetroffen. S.b.albifrons hat als natürlichen Lebensraum in Zentralkenya. Der Dickschnabelgirlitz lebt im Westen und Osten von Afrika und ganz speziell auf den Hochebenen und in den Bergen bis zu 3000 Metern Höhe, sogar über die Baumgrenze hinweg. Wegen dem enorm grossen Herkunftsgebiet und den natürlichen geografischen Trennungen in diesen Gebieten, sind die Unterschiede zwischen den Unterarten gross.

Größe16 bis 18 cm. 
Die Grösse variiert, je nach Underart, von 16 bis 18cm. S.b.tanganjicea ist der grösste von die Dickschnabelgirlitze.

Geschlechtsunterschiede und Unterarten

Viele Berichte über den Dickschnabelgirlitz oder den Burtoni gibt es nicht. Es wird berichtet das die Geschlechter von der Farbe und der Musterung her gleich sind, mit der Möglichkeit das der Hahn etwas kräftiger in der Farbe ist. S.b.kilimensis zeigt kein Weiss an die Stirn. S.b.tanganjicea hat einen fast völlig schwarzen Kopf, Rücken und Brust, einen hellen Augenring und einige helle Stellen unter den Augen und in den Schnabelecken. S.b.melanochrous wird manchmal zu den Dickschnabelgirlitzen gezählt, manchmal als eine separate Art angesehen.

Details

Dickschnabelgirlitze werden mit einer etwas groberen Samenmischung, welche zum Beispiel für große Stieglitze üblich ist, gefüttert. Gefressen wird Eifutter, Beeren, Obst und Insekten. Der Vogel hat, bezogen auf seinen natürlichen Lebensraum, keinen besondern Bedarf an Wärme. Es wurde nicht pupliziert, das der Dickschnabelgirlitz ein agressieves Verhalten gegenüber sonstigen Vögeln zeigt. Der Gesang des Dickschnabelgirlitzes wird nur wenig geschätzt.

(11-04-2011)