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Kenya Kernbeißergirlitz

Serinus buchanani (Crithagra buchanani)

Verbreitungsgebiet und Biotope

Serinus buchanani wird im Süden von Kenia und im Norden von Tansania angetroffen, Ost-Afrika, nah zu dem Äquator, wo die Tage und Nächte fast gleich lang sind und ein tropisches Klima herscht. Der Kenya Kernbeißergirlitz wird wohl auch als eine Unterart angesehen vom gewöhnlichen Kernbeißergirlitz (Serinus donaldsoni). Serinus buchanani hällt sich in trockenen Savannen auf. Das sind Graslandgebiete mit verstreut wachsenden Bäumen und Dorngebüsch, wo es höchstens einige Monate im Jahr regnet, und mit Temperaturen meist über 20 °C.

Größe: 15cm. 
Und damit grösser wie die Kernbeißergirlitz (Serinus donaldsoni)

Geschlechtsunterschiede und Unterarten

Beim Serinus buchanani zeigen Hahn und Henne, beide eine grünliche Farbe, die Henne hat Streifen an den Flanken, der Hahn kaum. Beim Serinus donaldsoni hat die Henne eine graue Brust und deutliche Streifen an der Brust und Flanke. Weitere Unterschiede zwischen Kenya- (S.buchanani) und Kernbeißergirlitz (S.donaldsoni) Hahn, sind u.a. die stärkere gelbe Farbe und stärker ausgeprägte Kopfzeichnung von Serinus donaldsoni. Weiter ist Serinus buchanani grüner von Farbe her als Serinus donaldsoni.

Details

Beide, Kenya- und Kernbeißergirlitz haben einen hell gefärbten Schnabel welcher ein leichtes Lila zeigt. Diese Farbe weicht ab von der Schnabelfarbe des Schwefelgelben Girlitzes, welcher einen hornfarbigen Schnabel hat und manchmal einen etwas dunkleren Oberschnabel. Serinus buchanani und Serinus donaldsoni könnte verwechselt werden mit der schwefelgelben Girlitz (Serinus sulphuratus ssp.) aber die beide Ersten zeigen einen noch kräftigeren Schnabel. Ob diese Kernbeißergirlitzarten regelmäßig importiert wurden, ist unbekannt. Auszuschliessen ist das diese Kernbeißergirlitzarten angesehen wurden als Unterarten von Schwebelgelbergirlitz. Der Schnabel ist angepasst an ihre Nahrung. Der Kenya Kernbeißergirlitz gehört zu den Serinusarten welche auch kleine Sonnenblumenkerne ond grobere Samen fressen. Sie können mit einer Samenmischung für Stieglitze gefüttert werden und nehmen dabei warscheinlich gerne Obst, Beeren und tierische Nahrung (Insekten) auf.

(10-04-2011)