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Schwarzwangengirlitz

Serinus mennelli (Crithagra mennelli)

Verbreitungsgebiet und Biotope

Der Schwarzwangengirlitz - mit einem schwarzweißem Muster auf dem Kopf - wird in der Natur in trockenen Teilen von Simbabwe, in Sambia, Botswana und im Süden von Zaire beobachtet. In den Monaten März bis September ist dort die Rede von Wanderbewegungen. Der Schwarzwangengirlitz wird unter anderem auch in den Miombo-Savannen gefunden, die mit Johannisbrot- und Baikiaeabäumen bewachsen sind. Serinus mennelli frißt Früchte, fängt Insekten in der Luft und pickt an Blumen und Blattknospen. Die Nester in der Natur werden abhängig vom Lebensgebiet, zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr gefunden.

Größe: 13-14 cm.

Geslechtsunterschiede und Unterarten

Das erwachsene Männchen vom Schwarzwangengirlitz ist eindeutig vom erwachsenen Weibchen zu unterscheiden, weil das Männchen tiefschwarz auf dem Kopf gefärbt ist, hellere weiße Augenstreifen hat und auf der oberen Brust ein weißes Band. Das Weibchen zeigt fast die gleiche Zeichnung, doch das kennzeichnende Schwarz beim Männchen ist hier braunstichig und die Augenstreifen sind heller in der Farbe. Kurzum, das Weibchen ist bedeutend weniger kontrastreich, als das Männchen. Es werden keine Unterarten beschrieben. Das erwachsene Schwarzwangengirlitzmännchen kann mit dem Miombogirlitz (Serinus reichardi) verwechselt werden. Serinus reichardi gleicht in der Zeichnung dem Schwarzwangengirlitz mit dem Unterschied, das der Serinus mennelli bedeutend schwärzer und die langen Augenbrauen heller Weiß in der Färbung sind.

Details

Es sind wenig Informationen über diese selten eingeführte Serinusart bekannt, ebenfalls über Serinus reichardi. Der Schwarzwangengirlitz hat einen ziemlich kräftigen Schnabel.

(20-02-2012)