Serinus menachensis IBC-Link  IUCN-Redlist

 

Menachagirlitz, Jemengirlitz

Serinus menachensis (Ochrospiza menacha)

Verbreitungsgebiet und Biotope

Der Jemengirlitz ist einer der am wenigsten farblich auffallend gezeichnete Vogel der Gruppe Serinus. Der wissenschaftliche zweite Name ist abgeleitet von "Menacha", einer Region im Jemen. Er ist ein Vogel, der in trockenen, mit spärlicher, niedriger Vegetation bewachsenen höheren Lagen vorkommt. Auch wird er in der Nähe von Dörfern und Städten auf der Suche nach Nahrung beobachtet. Es gibt Berichte, das Serinus menanchensis sich von Samen von sauerampferähnlichen Pflanzen ernährt. Außer im Jemen wird er auch in Oman wahrgenommen, welches in Nahen Osten liegt und einen Teil der arabischen Halbinsel ausmacht. Sie werden im Sommer oft in Gruppen zusammen mit dem Jemenhänfling gesehen. Das Futter wird niedrig, oder direkt auf dem Boden gesucht.

Größe: 12 cm.

Geslechtsunterschiede und Unterarten

Es gibt weder Beschreibungen über äußerlichen Geschlechtsunterschiede, noch von Unterarten.

Details

Auffallend ist, das die Vögel, die im Fotoalbum auf dieser Seite zu sehen sind, meist eine schwarzgraue Schnabelfarbe haben. Der Gesang wird als Mischung umschrieben, deren Klang auch vom Birkenzeisige (Carduelis cabaret), Erlenzeisig (Carduelis spinus) und vom Hänfling (Carduelis cannabina ssp) zu hören ist. In der Natur werden Nester gefunden in der Periode ab September bis Dezember und im März/April. Nester werden in Felsspalten, Felslöchern und Mauerhöhlungen gefunden. Weiße Eier. Wir wissen nicht, ob der Jemengirlitz überhaupt nach Europa exportiert worden ist.

(20-02-2012)