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Salvadorigirlitz

Serinus xantholaemus

Verbreitungsgebiet und Biotope

Der überhaupt als selten beschriebene Salvadorigirlitz wird vornehmlich in einer kleinen Anzahl von Gebieten in Äthiopien wahrgenommen. Die Lebensräume liegen in einer Höhe bis zu 1500 Meter und zeichnen sich manchmal durch niedrige Temperaturen aus, die Gebiete sind mit wacholderartigen Pflanzen und Bäumen bewachsen. Auf Fotos und Filmen sieht man Serinus xantholomeus an kleinen weißen Blümchen fressen. Über die Nahrung, die diese Vögel in der Natur suchen, ist auch weiterhin wenig bekannt.

Größe11 cm.

Geslechtsunterschiede und Unterarten

Es gibt äußerlich keinen Geschlechtsunterschied zwischen Männchen und Weibchen. Unterarten wurden nicht beschrieben. Über die wissenschaftliche Einteilung dieser Vogelart herrschen diverse Ansichten. Der Salvadorigirlitz wurde schon als Kreuzung von verschiedenen Serinusarten beschrieben. Er wurde weiterhin auch als Unterart von Serinus flavigula (Abessiniengirlitz) bezeichnet. Der Unterschied zwischen S. flavigula und S. xantholaemus ist aber vor allem das schwarze Brustband, das allein bei S. xantholaemus zu sehen ist. In "Birds of the World" von James F. Clements wird Serinus xantholaemus als selbstständige Art beschrieben.

Details

Wahrscheinlich ist der Salvadorigirlitz überhaupt nicht, oder nur sehr selten importiert worden. Der Vogel ist zuerst im Jahre 1896 durch den italienischen Grafen Tommaso Salvadori beschrieben worden, der den Vogel nach sich selbst benannte und zweite Teil der wissenschaftlichen Bezeichnung wurde aus dem Griechischen für gelbe Kehle abgeleitet.

(12-09-2012)