serinus tristiatus 20101217 1920608501  IBC-Link  African Birding-Link  Lied  IUCN-Redlist

 

Rüppelsgirlitz, Braunellengirlitz

Serinus tristriatus (Crithagra tristriata)

Verbreitungsgebiet und Biotop

Der Rüppelsgirlitz kommt ausschließlich auf den Hochflächen im Norden und im Zentrum von Athiopien, Teilen im Norden von Somalia und in Eritrea vor. Der wissenschaftliche Name ist etwas verwirrend. Basierend auf dem wissenschaftlichen Namen sollte die Rede sein von (tristriata = strie = drei Streifen ) obwohl er 2 auffallende helle Augenbrauenstreifen zeigt. Serinus tristriatus wird in leicht bewaldeten, feuchten und felsigen Gebieten beobachtet. Es wird darauf hingewiesen, das auf diesen Hochflächen auch wacholderartige Gewächse wachsen. Über die Ernährung in freier Natur ist wenig bekannt. Rüppelsgirlitze sollen Samen von Kräutern fressen. Es sind Fotos publiziert worden, wo zu sehen ist, das diese Vögel von einer Art Vogelmiere fressen (Stellaria subspecies). Von dieser Serinusart wird berichtet, das sie sich im Gegensatz zu anderen Vögeln der gleichen Gattung meist niedrig am Boden aufhalten. Die Nester werden in der Natur im April und im Oktober gefunden.

Größe13 cm.

Geschlechtsunterschiede und Unterarten

Männchen und Weibchen sollen gleich in Farbe und Zeichnung sein. Auf Fotos sieht man wohl Unterschiede in der Größe, der Helligkeit (mehr weiß) der Augenbrauenstreifen und dem Kehlfleck. Es sind Fotos veröffentlicht worden, von Dunklegrauen und braungrauen Vögeln von dieser Art. Beim Männchen soll der Kehlfleck weißer in der Farbe sein. In Somalia, so ist zu lesen, soll die Unterart S. tristriatus pallidior vorkommen. Die wird als grauer und heller in der Farbe beschrieben. Lt. Clements Checklist von 2010 gibt es aber keine Unterarten. Auch bei dieser Serinusart zeigen noch nicht erwachsene Vögel mehr Streifung auf dem Rücken und auf der Brust.

Details

Der Name Braunellengirlitz schließt auf die braungraue Farbe auf den Flügeln, den braungrauen Bürzel und die gleich gefärbten Schwanzdeckferden. Diese Serinusart ist ist nicht oft eingeführt worden und darum wenig bekannt in Kreisen der Vogelzüchter. Diese Art kann verwechselt werden mit Serinus reichardi (Miombo Girlitz), wobei der jedoch weniger helle Augenbrauenstreifen hat und auch ein weißes Stirnband formt. Auch der Brauengirlitz (Serinus gularis) gleicht auf den ersten Blick wohl dem Rüppelsgirlitz oder Braunellengirlitz, jedoch ist bei dieser Art ein geringeres Maß von Bestreifung an der Stirn. Die Verbreitungsgebiete von S. tristriatus, S. gularis und S. reichardi liegen weit auseinander und es gibt keine Überlappungen.

(25-03-2012)