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Strichelgirlitz

Serinus striolatus (Crithagra striolata)

Verbreitungsgebiet und Biotope

Der Strichelgirlitz kommt in den Bergen und auf den Hochebenen im Osten von Afrika vor: In Äthiopien, in Teilen von Kenia, Zaire, Ruanda, Sudan und Uganda. Die Vögel werden auch in großen Höhen und kalten, nassen Gebieten angetroffen. Es wird berichtet, das der Strichelgirlitz von Saaten, Beeren und Insekten lebt, vor allen Dingen die Samen der Glockenblumengewächse (Lobelien) scheinen bevorzugt zu werden. Die Nester werden niedrig im Gebüsch gefunden. In seinem natürlichem Lebensgebiet ist die Rede von zwei Brutperioden mit einer nichtproduktiven Periode von einigen Monaten. Die Jungen werden aus dem Kropf gefüttert. Raupen sollen direkt aus dem Schnabel gefüttert werden.

Größe15-16 cm.

Geschlechtsunterschiede und Unterarten

Männchen und Weibchen werden als gleich in Farbe und Zeichnung beschrieben. Obwohl hier zur Kenntnis genommen wird ,das das Männchen beim Vergleich heller in der Farbe und schärfer gezeichnet ist. Es wird eine Unterart beschrieben. S. s. graueri: Brauner als die Nominatform und dadurch weniger ansprechend auf dem Rücken gezeichnet. Die früher beschrieben Unterart S. s. whytii (mit gelben Augenbrauenstreifen) ist laut Clements’ Checklist von December 2010 als selbstständige Art bestimmt worden.

Details

Der Strichelgirlitz ist direkt erkennbar an den vollweißen bis lichtcremigen Augenbrauen, den Bartstreifen und die Streifung an Brust und Flanken. Der Halsbereich ist cremeweiß. Diese ziemlich große Art der Gattung Serinus kann kaum mit anderen Serinusarten verwechselt werden. Dieser Vogel ist am wenigsten empfindlich gegen niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit, weil er urprünglich in relativ kalten und feuchten Gebieten lebt. Das Menue kann auch aus etwas gröberen Saaten bestehen, wie Sonnenblumenkerne und geschälter Hafer. Frißt außer Hirsesorten auch Raps, Perilla, kleine Beeren und Früchte. Bei der Beschreibung von Zuchtresultaten wurde nicht speziell angeben, das für die Aufzucht der Jungen (lebendes) tierisches Futter verlangt wird.

(17-03-2012)